Bier & Gesundheit

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Hier können Sie endlich einmal lesen, welche positiven Auswirkungen vom Bier ausgehen. Und erzählen oder zeigen Sie dies auch ruhig mal allen anderen, die dies stets noch bezweifeln (den alkoholverteufelnden Gesundheitsfreaks, der nörgelnden Ehefrau oder der jammernden Schwiegermutter)!

Der berühmte Arzt Paracelsus (1493-1541) vermerkte einst vor langer Zeit:

"Alles ist Gift und nichts ist Gift,
allein die Dosis machts,
ob ein Ding Gift ist."

Dieser weise Ausspruch gilt besonders für Bierkonsum. Ein gemäßigter Bierkonsum kann sogar - und das ist mittlerweile durch die modernsten wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen - u.a. mit folgenden positiven gesundheitsfördernden Beiträgen aufwarten:

  • Deutliche Verringerung des Herzinfarktrisikos
  • Förderung der Nierentätigkeit und Vermeidung von Nierenstein
  • Erhöhung der Knochenfestigkeit
  • Atmungsstimulierung
  • Antistreßmittel
  • Erhöhung der Lebenserwartung

Die gilt natürlich nur für einen maßvollen Bierverbrauch. Dafür setzen wir uns seit Jahren ein - u.a. liefern wir durch das Brauen von alkohlfreiem Bier einen praktischen Beitrag. Dabei ist unter 'mäßig' bei Männern durchschnittlich ½ bis 1 Liter Bier und bei Frauen ca. bis zu einem ½ Liter Bier pro Tag zu verstehen. Wie bei einem übermäßigen Konsum an Kaffee läßt sich natürlich auch mit Bier Mißbrauch treiben.

Bedeutung der Bierbestandteile für die menschliche Gesundheit

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Nähstoffe

Bier ist kein leeres alkoholisches Getränk, sondern ein Lebensmittel!

Unter den alkoholhaltigen Getränken besitzt Bier, das nach dem Reinheitsgebot gebraut ist, das beste Nährstoffspektrum. Vor allem ist das Vorkommen von Vitaminen der B-Gruppe hervorzuheben. Diese Vitamine sind für den Ab- bau des Alkohols und der Kohlenhydrate bedeutend und setzen die toxische Wirkung von Umweltgiften herab. Ferner sind sie wichtig für reine Haut und schönes Haar. Auch die anderen Inhaltsstoffe wie Mineralstoffe, Aminosäure und Kohlenhydrate tragen positiv zur gesunden Ernährung bei.

Mit 30 mg/l ist Bier zudem ein natrium- und kochsalzarmes Getränk, so daß es durchaus eine Diät bereichern kann, die den erhöhten Blutdruck senken soll. Demgegenüber besitzen die nicht nach dem Reinheitsgebot gebrauten Biere eine niedrigere ernährungsphysiologische Qualität. Je nach Art und Menge der eingesetzten Rohfrucht ist eine Wertminderung überwiegend im Bereich von 20 % - 40 % gegeben. Hinzu kommt noch das Restrisiko für die Gesundheit, falls Zusatzstoffe Konservierungsmittel, Schaumverbesserer, Antioxidantien etc. eingesetzt werden.

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Hopfen

Hopfen enthält krebshemmenden Wirkstoff, der auch im Bier enthalten ist !

Neuesten Forschungsergebnissen zufolge sind im Hopfen nachweisbar krebshemmende Wirkstoffe enthalten. Dies wurde von Dr. Klaus Kammhuber vom Team des Hopfenforschungsinstituts in Hüll im Januar 1998 referiert. Der dafür verantwortlicher Wirkstoff Xanthohumal ist auch in Bier nachweisbar. Ferner verleihen die Hopfenstoffe zusammen mit Alkohol streßabbauende, beruhigende und schlaffördernde Eigenschaften, weshalb der Hopfen auch schon bei unseren Vorfahren ein bekanntes und verbreitetes Naturheilmittel war.

Alkohol

Bier hat unter den alkoholhaltigen Getränken den geringsten Alkoholgehalt!

So haben Sekt und Wein bspw. den doppelten Alkoholgehalt wie ein Pilsbier. 'Wer maßvoll Bier trinkt, bekommt seltener einen Herzinfarkt und lebt länger als Personen, die entweder gar keinen Alkohol trinken oder zuviel trinken. Gleiches gilt für die Gesamtsterblichkeit'. Dies haben 1997 - unabhängig voneinander - sowohl Prof. Dr. Keil von der Uni Münster als auch Wissenschaftler der Hebräischen Universität Jerusalem herausgefunden, und diese Ergebnisse wurden seitdem in zahlreichen weiteren Studien bestätigt. Maßvoller Alkoholgenuß führt zu einer Erhöhung der 'High-Density-Lipoproteine' des Cholesterins, die eine schützende Wirkung auf die Blutgefäße ausüben. Ferner verringert Biergenuß bestimmte Gerinnungsfaktoren, was einen Schutz vor Blutgerinnseln in den Koronararterien bewirkt.

Was sollte man wissen?

Ist Biergenuß gesund?

Der positive Einfluß von Bier auf die menschliche Gesundheit wird von nahezu allen Wissenschaftlern bestätigt, die sich diesem Thema gewidmet haben. Natürlich bestimmt auch beim Bierkonsum das richtige Maß den positiven Gesundheitsaspekt ebenso wie bei allen anderen Lebensmitteln, die der Mensch zu sich nimmt. Das erkannte als erster Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, der heute als Begründer der Pharamzeutik gilt. Er postulierte, daß die Dosis einer Substanz diese zum Gift oder auch zum Lebens- und Heilmittel macht.

Bier vernünftig genossen ist ein bekömmliches Getränk, gewonnen aus natürlichen Rohstoffen mit wertvollen Inhaltsstoffen. Es enthält viele Wirkstoffe in harmonischer Zusammensetzung, die in der Naturheilkunde schon seit Jahrhunderten angewandt werden. Unmäßigkeit beim Bier- und Alkoholkonsum jedoch schadet dem Wohlbefinden des Menschen wie grundsätzlich jedes Übermaß. Als oberste Grenze eines noch maßvollen Alkoholverzehrs galt lange Zeit der Wert von 80 Gramm pro Tag. In den letzten Jahren legte man das Körpergewicht zugrunde und sah einen Verzehr von 1 g Alkohol pro kg Körpergewicht pro Tag als oberste Grenze für einen gesunden und erwachsenen Menschen an. Allerdings schwanken diese Werte beträchtlich, sie sind z.B. abhängig von Geschlecht und Gewicht, aber auch von der persönlichen Stimmung. In dem neuesten amerikanischen Bericht "Nutrition and Health" wird ein täglicher Verzehr von 30ml entsprechend 25 Gramm Alkohol als "safe" angesehen. Diese Alkoholmenge ist in etwa 0,7 Liter Vollbier bzw. in einem Liter Leichtbier enthalten.

Macht Bier dick ?

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Bier ist kein Dickmacher! Die Bezeichnung des Bieres als "Flüssiges Brot" geht auf Jahrhunderte zurück, in denen Bier in einem geringen und wenig differenzierten Nahrungsangebot Grundnahrungsmittel war. Es ist heute als Nahrungs- und Genußmittel Bestandteil eines vielfältigen und shr differenzierten Nahrungsmittelangebots. Als die Mönche der neu entstandenen Ordens-Kongregationen, voran die des heiligen Benedikt von Nursia, in Mitteleuropa neben der Missionstätigkeit und Befolgung der klösterlichen Regeln zur Eigenversorgung Landwirtschaft betrieben, begannen sie auch Bier zu brauen. Dieses Bier war bei den Ordensbrüdern nicht nur Durstlöscher, sondern konnte, wenn es entsprechend dick eingebraut war (Fastenbier), auch die karge klösterliche Kost aufbessern und die strenge Fastenzeit erträglicher gestalten. Denn, so eine alte Regel: Flüssiges (Bier) bricht das Fastengebot nicht. In Bayern wird Bier noch heute oft als Grundnahrungsmittel bezeichnet.

Den Medizinern und Ernährungswissenschaftlern ist es erst in den letzten Jahrzehnten gelungen, das allgemeine Vorurteil wissenschaftlich zu widerlegen. Bier macht nicht dick - aber Bier macht Appetit ! Die appetitanregenden Komponenten des Bieres, Hopfen, Alkohol und sowie Kohlensäure, stimmen den Magen auf eine gute Mahlzeit ein. Dies verführt manchen dazu, mehr zu essen, als er eigentlich möchte und zur normalen Lebensweise benötigt. Hinzu kommt, daß Bier sehr leicht verdaulich ist, weil seine Nährstoffe durch Mälzen und Brauen auf natürliche Weise bereits aufbereitet sind und vom Körper sofort aufgenommen werden, ohne belastend zu wirken.

Wenn Vollbier in der Kalorientabelle mit 44 kcal/100 g auch weit niedriger rangiert als etwa Vollmilch (66 kcal/100 g), Traubensaft (74 kcal/100 g) oder Sekt (80 kcal/100 g), gilt es doch, die geschilderten Zusammenhänge zu beachten. Gesund zu leben und richtig zu essen bedeutet deshalb keineswegs, auf Biergenuß verzichten zu müssen. Aber ernährungsbewußt sollte gerade der Genießer sein, und niemand sollte das rechte Maß überschreiten. Weder beim Trinken noch beim Essen.

Biergenuss und Straßenverkehr

Wieviel Bier darf Mann/Frau trinken bevor man sich ans Lenkrad setzt ? Am besten gar keins. Das ist am sichersten. Für die verantwortungs- bewußte Autofahrer gilt: Entweder Steuerrad oder Bierglas. Sicherlich macht ein Glas Bier zum Mittagessen oder auf dem Nachhauseweg von der Arbeit nicht betrunken. Dennoch, besser ist keines als eines. Denn das erste Glas Bier macht meistens Lust auf das nächste. Und dann kann es gefährlich werden, für den Autofahrer und seine Mitmenschen.

Die vielen wohlschmeckenden alkoholfreien Biere, die die deutsche Brauwirtschaft in hoher Qualität anbietet, machen dieses Verzicht heute leicht. Alkoholfreies Bier wird in einem besonderen Brauprozeß hergestellt. Die deutschen Brauer haben zum Thema Alkohol im Straßenverkehr immer klar Stellung bezogen. Auch in der Anzeigenkampagne der deutschen Brauwirtschaft "Unser Bier - Mit Verstand genießen!" wurde dieses Problem aufgegriffen.

Deshalb: Bei aktiver Teilnahme am Straßenverkehr kein alkoholhaltiges Bier trinken, sondern dafür lieber ein kühles alkoholfreies Bier. Die deutschen Brauer bieten es als wohlschmeckende Alternative zu den klassischen Bieren an. Da kann der Autofahrer ebenso wie der Maschinenführer sicher sein, im Blut keinen Alkohol zu haben, der seine Reaktionsfähigkeit negativ beeinflußt. Es gibt in Deutschland inzwischen mehr als fünfzig alkoholfreie Biere von hervorragender Qualität und gutem Geschmack. Von hopfenherb bis malzbetont. Alkoholfreies Bier ist für Verkehrsteilnehmer der verantwortungsbewußte, besser Genuß.

Biertrinken und Lebenserwartung

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In mehreren Langzeituntersuchungen wurden die Zusammenhänge zwischen "Ernährung, Lebensgewohnheiten und Gesundheit" erforscht. Als eines von vielen Ergebnissen zeigte sich immer wieder, daß maßvoller Alkoholverzehr der Gesundheit nicht nur nicht abträglich war, sondern im Gegenteil, daß maßvolle Alkoholkonsumenten eine längere Lebenserwartung hatten als Alkoholabstinente und exzessiv oder übermäßig Alkohol Trinkende.

Dieses günstige Bild ist insbesondere darauf zurückzuführen, daß die maßvollen Alkoholtrinker deutlich weniger Herzinfarkte hatten. Heute lassen sich diese epidemiologischen Befunde auch physiologisch-biochemisch deuten. Maßvoller Verzehr erhöht nämlich das High-Density-Lipoprotein-Cholesterin, das als gefäßschützend gilt, da es Ablagerungen an den Gefäßwänden zu verzögern vermag. Andere Ergebnisse zeigten, daß kleine Alkoholmengen der Bildung von Blutgerinseln und Blutpropfen entegenwirken und zu einem deutlich geringeren Verschlußgrad der koronaren Arterien führte. die insgesamt bessere Durchblutung der Herzkranzgefäße kann somit die Schutzwirkung des maßvollen Alkoholverzehrs vor Herzkrankheiten erklären.

Bier und Krebsrisiko

Hin und wieder wird in den Medien behauptet, daß Bierkonsum Krebs auslösen könne. Dazu ist nach bisherigen Erkenntnissen festzuhalten, daß weder der Alkohol im Bier noch die alkoholischen Begleitstoffe oder die übrigen bisher bekannten Substanzen des Bieres - vernünftigen Genuß vorausgesetzt - kanzerogen sind. Im Rahmen einer Studie über die Todesursachen Dubliner Brauereiarbeiter wurden von 1954 bis 1973 unter anderem auch die Todesfälle durch Krebs erfaßt. Man wählte bewußt Brauereiarbeiter aus, da diese im Durchschnitt wesentlich größere Biermengen tranken als die übrige Bevölkerung. Als Endergebnis wurde festegestellt, daß die Lebenserwartung der Dubliner Brauereiarbeiter zumindest gleich hoch, ja sogar etwas höher war als die der vergleichbaren Gruppe.

In der Studie über die Krebserkrankungen und Todesursachen dänischer Brauereiarbeiter wurden 14.313 männliche Brauer untersucht, und zwar von 1939 bis 1963. Der Bierkonsum der Brauer war viermal höher als der der vergleichbaren Gruppe, wobei der errechnete tägliche Alkoholverzehr im Durchschnitt 77,7 g betrug. In dieser Langzeit-Untersuchung (24 Jahre) wurde festgestellt, daß der Biergenuß der dänischen Brauereiarbeiter zu keiner erhöhten Krebshäufigkeit und Gesamtsterblichkeit führte. Neue Untersuchungen bestätigen diese Erkenntnisse.

Bier und Stress

Es gibt aus wissenschaftlicher Sicht keinen Zweifel: Maßvoller Biergenuß baut Übererregbarkeiten ab und wirkt spannungslösend. Für die "streßabbauende" Wirkung sind u.a. die Persönlichkeit und das Geschlecht des Alkoholkonsumenten, dann die Konsummenge, der Stimmungszustand und die äußeren Bedingungen beim Genuß von Bedeutung.

Ganz entscheidend ist auch die erwartete Wirkung, die beim Konsum eines alkoholhaltigen Getränkes besteht. In wissenschaftlichen Untersuchungen wird deshalb zwischen der eigentlichen physiologischen Wirkung und der kognitiven Wirkung (=Erwartungswirkung) des Alkohols unterschieden. Was das Bier betrifft, wirken Alkohol und Hopfenbitterstoffe auf den Körper beruhigend ein.

Biergenuß im Alter

Maßvoller Biergenuß ist in vielen Fällen für gesunde Senioren von großem Nutzen. Zum einen physiologisch, wegen der beruhigenden, gefäßerweiternden, harntreibenden und schlaffördernden Eigenschaften, zum anderen wegen der Verbesserung der seelischen Ausgeglichenheit. Bier ist streng natriumarm, relativ proteinarm sowie frei von Fett und Cholesterin, was für die Gesundheit der älteren Menschen wichtig ist. In den Vereinigten Staaten wurden beispielsweise in Seniorenheimen mit großem Erfolg sogenannte Beer Pub Hours eingerichtet, die u.a. dazu beitrugen, die Geselligkeit unter den älteren Menschen nachhaltig zu fördern. Auch in deutschen Heimen, Häusern oder Residenzen für Senioren gibt es inzwischen vergleichbare Einrichtungen. Das geruhsame Zusammensein wird durch die beruhigende, geistig aber gleichzeitig anregende Wirkung des Bieres gefördert.

Ist wenig oder gar kein Alkohol gewünscht, vielleicht vom Arzt auch nicht erlaubt, dann wird besonders in Seniorenheimen Leichtbier ausgeschenkt, das vierzig Prozent weniger Alkohol hat als das klassische Vollbier, oder alkoholfreie Biere, die alle Inhaltsstoffe des Bieres enthalten. Nach Erkenntnissen von Ärzten und Altersforschern wirkt Bier - neben den schon erwähnten "Pluspunkten" - auch dem möglichen Abbau des alternden Körpers entgegen. Daneben ist gerade für ältere Menschen der gesellige Aspekt des Bieres von Bedeutung: Bier stimmt heiter, macht gesellig und erleichtert es, Kontakte zu knüpfen und neue Freunde zu gewinnen. Eine Umfrage unter deutschen Allgemeinmedizinern ergab, daß 81 Prozent davon überzeugt sind, daß ein bis zwei Bier pro Tag den Lebensabend verschönern helfen.

Bier und Diätplan

Biergenuß kann Diäten bereichern, allerdings sollte man sich in Problemfällen mit seinem Arzt absprechen. Bier ist, wie schon erwähnt, streng natriumarm, relativ proteinarm und frei von Fett und Cholesterin. Diätbier ist zudem kohlenhydratarm. Zielgruppen hierfür sind Personen, die natrium-, protein-, fett- und cholesterinärmere Kostformen einhalten sollen. Dies trifft u.a. für Menschen zu, die zu erhähtem Blutdruck und zu erhöhtem Blutfett neigen, denen aber ein maßvoller Alkoholkonsum erlaubt ist. Sollte aber auch der Alkoholverzehr eingeschränkt oder ganz gemieden werden, ist Leichtbier bzw. alkoholfreies Bier angezeigt. Der feinherbe, würzige und vollmundige Geschmack des Bieres kann die Eintönigkeit mancher Diäten ausgleichen.

Bier - ein Getränk der Mäßigung

Seit den zwanziger Jahren wurde immer wieder die Frage gestellt, ob die alkoholische Wirkung von Bier, Wein und Spirituosen gleich oder doch unterschiedlich ist. Hierzu läßt sich zusammenfassend festhalten, daß beim Verzehr einer gleich großen Alkoholmenge beim Biergenuß der Alkohol vom Körper langsamer aufgenommen wird, das Blutalkoholmaximum deutlich niedriger ausfällt und der Alkohol zum Teil auch schneller abgebaut wird.

Physiologisch ist diese Erscheinung zu erklären mit der niedrigen Alkoholkonzentration des Bieres (wobei zum Beispiel 48 g Alkohol auf einen Liter Flüssigkeit verteilt sind)., dann mit dem niedrigen Gehalt an alkoholischen Begleitstoffen (höheren Alkoholen), weiterhin mit dem hohen Gehalt an nichtalkoholischen Begleitstoffen (Kohlenhydraten und Eiweißstoffen) und schließlich mit der starken Pufferung des Bieres (Mineralstoffe). Im erweiterten Sinne bedeutet dieses Ergebnis auch, daß der Alkohol im Bier zu einer wesentlich geringeren Leistungseinbuße und zu einem weniger starken "Rausch" führt. Mit Recht wird deshalb Bier - vor allem in den Vereinigten Staaten - als Beverage of Moderation bezeichnet.

Zusammenfassung

Vitamine für die Nerven

Bier ist reich an lebenswichtigen Vitaminen. Hauptlieferant ist die Bierhefe. Die im Bier enthaltenen Vitamine der Gruppen B1, B2, B6 und H sind Nahrung für die Nerven: Sie verbessern die Konzentrationsfähigkeit, unterstützen die Bildung von roten Blutkörperchen, wirken positiv auf den Herzkreislauf und regen den Stoffwechsel an.

Mineralien für den Stoffwechsel

In einer wissenschaftlichen Arbeit der Technischen Universitt München wurde festgestellt, daß sich die Ansammlung von Mineralien und Spurenelementen im Bier günstig auf Nerven und Muskelkraft, auf den Elektrolythaushalt, auf die Aktivierung von Enzymen und die Hormonsteuerung auswirkt. Ferner helfen Eisen und Kupfer bei der Blutbildung, wird durch Phosphor der Stoffwechsel gefördert und durch Magnesium der Herzmuskel gestärkt. Zink wird zur Insulinbindung in der Bauchspeicheldrüse benötigt, Fluor schützt die Zähne vor Karies, und Mangan schließlich macht das ebenfalls im Bier enthaltene Vitamin B, für den menschlichen Organismus erst verwertbar.

Bier hilft entspannen

Hektik, Streß und Probleme in Beruf und Familie führen oft zu Nervosität und Schlafstörungen - der Blutdruck steigt. Ein Glas Bier vor dem Schlafengehen ist "die beste Medizin" dagegen: Der Hopfen, der in unserem Bier enthalten ist (mit allein vier wichtigen Vitaminen der B-Gruppe), wirkt beruhigend auf die überreizten Nerven und entspannend aud die Muskulatur. Die geringe Alkoholmenge von 4,5 bis 5,5 Prozent und der Kohlensäuregehalt im Bier tragen zur Entspannung des Körpers bei. Zusammenfassender Kommentar der TU München: "Die Lebenserwartung der Menschen, die maßvoll Bier trinken, ist höher als die der abstinent lebenden Menschen."

Die Kalorienrechnung geht auf

Bier ist ein vergleichsweise kalorienarmes Getränk. 100 g enthalten 45 Kalorien, ein 0,2 l-Glas hat also 70 Kalorien. Nur Mineralwasser, Kaffee und Tee ohne Milch und Zucker sind kalorienärmer als Bier. "Harte Sachen", Wein, Sekt, Liköre, auch Säfte, Limonaden und Vollmilch dagegen nicht. Außerdem fördert Bier, weil es praktisch kein Kochsalz enthält, die Gewebeentwässerung und Kochsalzausscheidung.

Bier gibt Schwung

Bier ist gesund - auch die Sportmedizin hat das erkannt und Nutzen daraus gezogen. So kamen beispielsweise die beiden italienischen Sportmediziner Antonelli und Romano zu dem Ergebnis, daß ein Liter pro Tag Leistung, Konzentration und Reaktion steigert und die Muskeln stärkt. Der amerikanische Herzwissenschaftler Sheehan stellte fest, daß Bier nach Langstreckenläufen, z.B. Jogging, Ski-Langlauf oder Marathon verlorene Körperflüssigkeit und Energie ideal ersetzt. Daß Bier die Lungentätigkeit steigert und rascher Sauerstoff aufgenommen wird, hatte der französische Mediziner Professor Gulpin schon vor Jahrzehnten festgestellt.

Quelle: Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Brauwirtschaft e.V.