Der Umwelt zu Liebe

umwelt wasserWer kennt ihn nicht, den  alten Brauer- und Biertinker-Spruch: "Hopfen und Malz - Gott erhalt`s".

Doch es ist vor allem an uns Menschen selbst gelegen, die Ressourcen unserer Erde und somit auch die natürlichen Zutaten unserer Lebensmittel zu erhalten und zu schützen. Denn nur unter Verwendung unbelasteter und hochwertiger Zutaten können qualitativ hochwertige und gesunde Produkte entstehen. So ist auch ein besonderes Geheimnis der feinen Will Biere die ganz besonders weiche und reine Wasserqualität des verwendeten Brauwassers. Das Brauwasser wird aus im Rhöner Biosphärenreservat liegenden,  brauereieigenen Tiefbrunnen gewonnen und hat nur 1,7 Grad Härte.

Es bedarf keiner weiteren Wasseraufbereitung, was eine äußerst seltene Wasserqualität bezeugt. Um diesen Schatz der Rhön in seiner Ursprünglichkeit und Reinheit auch für nachfolgende Generationen zu bewahren, leistet die Will Bräu seit 1994 einen großen Beitrag mit ihrem eigenen Klärwerk, das das gesamte Brauereiabwasser auf nahezu Trinkwasserqualität aufbereitet. Auch dies war eine beachtliche Investition in das wichtige Anliegen, eine optimale Umweltverträglichkeit zu gewährleisten. So sind in unserem Unternehmen auch schon lange nicht mehr Mengensteigerungen, sondern Qualitätsver­besserungen und Energieeinsparungen ausschlaggebend für unsere Investitionen.  

2005 wurde mittels neuer Sudkesseltechnik das Schonkochverfahren eingeführt. Der Sud wird nunmehr schonend und energiesparsam auf "nur" noch 98 ºC erhitzt. Eine für die wertvollen Mineralien und Vitamine abträgliche Kochung ist nicht mehr erforderlich. Dies tut nicht nur dem Bier, sondern auch der Umwelt gut! In den letzten Jahren konnte hierdurch eine Energieeinsparung im Sudhaus von über 50% erreicht werden, denn der Aspekt des Erreichens des Siedepunkts ist hinsichtlich des erforderlichen Energieaufwands ganz erheblich. Da freut sich der Biertrinker sowohl über die Schonung der natürlichen Zutaten als auch der immer knapper werdenden Ressourcen. Nicht zuletzt wird ausschließlich in umweltfreundliche Mehrweggebinde gefüllt und durch kurze Lieferwege die CO2-Bilanz geschont.

umwelt mehrwegflaschen

Denn unsere Mehrweg-Glasflaschen sind nicht nur das umweltfreundlichste Gebinde für Getränke, vielmehr garantieren sie auch ein Optimum an Frische, Geschmack und Qualität im Vergleich zu Kunststoffflaschen und Dosen. Leider teten diese Aspekte bei vielen Verbrauchern immer mehr hinter die Verlockung einer leichteren und bruchsicheren Getränkeverpackung zurück. Der Handel macht es sich mit Einweg einfach nur einfach: keine Rücknahme, keine Sortierung, keine Platzprobleme. Unbepfandetes Einweg landet direkt in den Haushalten im Mülleimer. Bei bepfandetem Einweg profitiert der Handel sogar noch finanziell von der Bequemlichkeit vieler Verbraucher.

Die Flasche wird einfach nicht zurück gebracht und wie Einweg behandelt. Und dadurch entsteht der verheerende Effekt des Einwegpfandschlupfs, welcher profitablen Anreiz für die einwegproduzierende Industrie bietet. Das ist in den meisten Fällen der Handel selbst, der mit Getränken aus Eigenproduktion, die sogenannten Eigenmarken, den Markt mit Einweg überflutet und den an der Kasse in Anrechnung gebrachten Pfandbetrag meist als Profit verbuchen darf.

Denn kaum eine Einwegflasche findet den Weg zurück. Und so schafft eine gut gemeinte jedoch schlecht gemachte Einwegpfandgesgestzgebung nun auch noch einen finanziellen Anreiz für die "Großen der Branche", auf Einweg zu setzen. Auch in diesem Punkt kann nur der Verbraucher mittels einer verantwortungsbewußten Kaufentscheidung gegenwirken. Und das sollte er aus folgenden Gründen tun:

 

Mehrweg bedeutet Klimaschutz

Jeder weiß, dass mit Mehrwegflaschen das Abfallaufkommen minimiert wird. Aber: Was hat Mehrweg mit Klimaschutz zu tun?

umwelt mehrweg plakatDie Antwort ist einfach: Mehrwegflaschen aus Glas werden 40-60 Mal wieder befüllt bevor sie recycelt werden. Dosen und Plastik-Einwegflaschen sind jedoch bereits nach ihrer ersten Nutzung Müll. Dank der häufigen Wiederbefüllung von Mehrwegflaschen müssen insgesamt weniger von ihnen hergestellt werden. Das spart Energie und natürliche Ressourcen.

 
Regionale Getränke schützen das Klima

Außerdem werden viele Mehrwegprodukte regional abgefüllt, verkauft und getrunken, weshalb diese über geringere Distanzen transportiert werden müssen. Über den gesamten Lebenszyklus verursacht Mineralwasser aus Mehrwegflaschen im Vergleich zu Einwegflaschen nur rund die Hälfte des Klimakillers CO2.

Regionale Getränkevielfalt

Beim Vergleich von Mehrweg und Einweg geht es aber nicht nur um die, sondern auch um das Gesamtsystem: Mehrweg ist die Lebensgrundlage für kleine und mittelständische Unternehmen in der Region. Die vielen kleinen Brauereien, Saftkeltereien und Mineralbrunnen machen die deutsche Getränkevielfalt aus, welche weltweit einzigartig und durch die Zunahme von Einweg-Verpackungen massiv bedroht ist.

Das sagt die Deutsche Umwelthilfe e.V. zum Thema Mehrweg

 

umwelt mehrwegUnd Mehrwegflaschen haben noch viele andere Vorteile:

  1. Mehrweg vermeidet Abfall
    Mehrweggetränkeflaschen verursachen im Vergleich zu Einwegflaschen und Dosen nur einen Bruchteil an Abfall. Durch die Rückgabe der Flasche in der Supermarktfiliale leistet man einen wichtigen Beitrag dazu, dass Müll erst gar nicht entsteht, weil die Flasche zum Herstelle gelangt und dort wiederbefüllt wird.
  2. Mehrweg schützt Natur und Ortsbild
    Einwegflaschen und Dosen werden zunehmend achtlos weggeworfen, verunreinigen Städte, Gemeinden, Landschaft und Gewässer und verursachen hohe Entsorgungskosten. Und wir alle müssen dafür zahlen, nur weil Umweltsünder die Gegend verschandeln.
  3. Mehrweg spart Energie
    Obwohl Mehrwegflaschen transportiert, gereinigt und wiederbefüllt werden, verbraucht das Mehrwegsystem deutlich weniger Energie als Einweggebinde, da der Energieaufwand bei der Erzeugung um ein Vielfaches größer als bei der Wiederbefüllung ist. Wer Mehrwegflaschen kauft, spart gleichzeitig Energie!
  4. Mehrweg spart Rohstoffe
    Mehrwegflaschen aus Glas werden etwa 40 Mal wieder befüllt. Daher verbrauchen sie nur einen Bruchteil der Rohstoffe, die zur Herstellung von Einweggebinden benötigt werden: Einweg-Glasflaschen brauchen 50 Mal mehr Rohstoffe, Kunststoff-Einwegflaschen rund 17 Mal mehr Rohstoffe.
  5. Mehrweg unterstützt die regionale Wirtschaft
    Mehrwegsysteme funktionieren am besten in regionalen Wirtschaftskreisläufen. Mit Mehrweggetränken helfen Sie bei der Sicherung von regionalen Arbeitsplätzen im Handel und in der Getränkewirtschaft, jetzt besonders wichtig in schwierigen Zeiten!
  6. Mehrweg ist Qualität
    Glas-Mehrwegflaschen stehen aus lebensmittelhygienischer Sicht für höchste Qualität. Die Getränke sind länger haltbar und optimal geschützt. Es gibt keine chemischen Reaktionen zwischen Flasche und Getränk.
  7. Mehrweg spart bares Geld
    Der Getränkehersteller verwendet bei Mehrweg die Flasche mehrfach, spart dadurch Kosten und kann das Getränk günstiger verkaufen.